Kochlöffelkerwe 2011

(kleine Bildnachlese)

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Neujahrsempfang 2011 der Verbandsgemeinde Annweiler in Waldhambach

Am Sonntag, 15.01.2011 fand der diesjährige traditionelle Neujahrsempfang der Verbandsgemeinde Annweiler im Dorfgemeinschaftshaus in Waldhambach statt. Bürgermeister Günter Foltz und Verbandsbürgermeister Kurt Wagenführer freuten sich unter den zahlreichen Gästen Landrätin Theresia Riedmaier, den Bundestagsabgeordneten Dr. Gebhart sowie die Kastanienprinzessin Madlen I. begrüßen zu können.

Günter Foltz freute sich ganz besonders darüber, dass er sich auf seine Bürgerinnen und Bürger immer verlassen könne, und diese durch freiwillige Leistungen immer einen großen Beitrag zum Gemeindeleben leisten würden. Aber auch auf Beistand von außerhalb könne er immer zählen, so Foltz. Er dankte allen Bürgerinnen

und Bürgern für diese tolle Gemeinschaft, für das große Engagement, die Unterstützung und das Vertrauen welches ihm entgegen gebracht werde. Foltz äußerte den Wunsch, dass dies so bleiben möge, und dass die Menschen auch 2011 Kraft, Hoffnung und Energie fänden, um sich immer wieder neu aufzurichten.

Unter dem Motto "Mut machen, Mut haben! " stand die Ansprache von Verbandsbürgermeister Kurt Wagenführer, der seinen Blickwinkel auf die Verbandsgemeinde Annweiler und die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland richtete.

Wagenführer machte auf die Wetterverhältnisse aufmerksam, die in den Medien zu einem "Schneechaos" aufgebauscht wurden, sich jedoch bei näherer Betrachtung als Winter, wie man ihn in den 60 er und 70er Jahren fast alljährlich erlebt habe, entpuppt hätten. Für 2012 verfolge er immer noch gemeinsam mit dem Verbandsgemeinderat das Ziel, bei verbesserten Einnahmen, den. Haushaltsausgleich zu erreichen, so Wagenführer. Mut mache ihm in diesem Zusammenhang auch die "ganz frische" Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Rheinland‑Pfalz zum kommunalen Finanzausgleich, demnach garantiere die Landesverfassung den Kommunen einen Anspruch auf eine angemessene Finanzausstattung.

Ein weiteres wichtiges Ziel sei die Realisierung der Radwege, denn wenn man bedenke, dass Kinder auf engen und vielbefahrenen Straßen mit dem Fahrrad unterwegs seien, habe man höchstes Verständnis für die Mütter und Väter, die mit Recht Angst um ihre Kinder hätten, erklärte Wagenführer. Deshalb werde er alles daran setzen, dass zeitnah die verschiedenen Radwege ‑ Projekte realisiert werden könnten.

Besonderen Dank richtete der Verbandsbürgermeister an alle Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner die im freiwilligen und ehrenamtlichen Dienst, Tag und Nacht die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger gewährleisteten. Eine unerschöpfliche Grundlage dafür seien die acht Jugendfeuerwehren in denen sich 127 Jugendliche engagierten.

Wagenführer ist der Überzeugung, dass sämtliche junge Menschen, auch die jungen Frauen, ein" Soziales Jahr" absolvieren sollten, denn dies unterstütze nicht nur die sozialen Einrichtungen, es fördere auch die sozialen Kompetenzen der jungen Menschen.

Des weiteren, so Wagenführer, seien in den letzten 10 Jahren entscheidende Grundlagen zur Krisenbewältigung geschaffen worden. In dieser Zeit hätten die Deutschen auf einiges verzichten müssen und gerade deshalb, verdienten sämtliche Parteien, die in den letzten 10 Jahren Verantwortung getragen haben, besondere Anerkennung. Laut Wagenführer wurde der Begriff "Wutbürger" zwischenzeitlich zum Wort des Jahres 2010 gekürt und beschreibe einen Bürger der buht, schreit und hasst. Er sei konservativ, wohlhabend und nicht mehr ganz jung, all das was eine gesunde Wirtschaft aus dem Gleichgewicht bringen könne, Deutschland würde erstarren, wenn sich allerorten die Wutbürger durchsetzten, so Wagenführer. Deshalb sei es nur richtig und wichtig den Bürgern große Projekte besser zu erklären und den Sachverstand dieser Bürger mit einzubinden in die Entscheidungsprozesse, so auch im Verfahren B 10. Noch bliebe allerdings abzuwarten was das OVG Rheinland‑Pfalz in Sachen B 10 entscheide.

"Wutbürger", so war sich Wagenführer sicher, kämen in der Verbandsgemeinde Annweiler nicht zum Zuge, vielmehr war er der Überzeugung, dass ansässige Bürger demokratisch getroffene Entscheidungen akzeptierten, sofern diese Entscheidungen hinreichend erklärt würden, Der Wandel der "Wutbürger" in "Mutbürger" wäre daher sein Wunsch für die Verbandsgemeinde Annweiler im Jahr 2011. Er wünsche sich Bürger, die aus dem, was sie in der Region vorfänden, Mut und Kraft schöpften, die gewählten Politiker unterstützten, die anstehenden Probleme angingen und einer sachgerechten Lösung zuführten. Besonders den jungen Menschen wolle er Mut zusprechen, denn zukünftig brauche man wirklich jeden, schloss Wagenführer.

Auch Landrätin Theresia Riedmaier erinnerte daran wie wichtig besonders das Verständnis, der Respekt und die Akzeptanz der Generationen unterteinander und die Verantwortungsbereitschaft in der Mitte der Gemeinde seien, denn diese Eigenschaften wären ausschlaggebend für einen Fortschritt. Im Herzen sollten sich doch alle auf Augenhöhe begegnen. Ein weiterer wichtiger Punkt sei die Bildung, die in Annweiler hohen Stellenwert habe, so Riedmaier. Die Kindertagesstätten, würden derzeit für die unter Dreijährigen, in Übereinkunft mit den Trägern, ausgebaut und bedürften der Unterstützung des Landes.

Der Ausbau der Schulen sei wichtig, de* nn gutes Lernen sei Garant für sozialen Aufstieg und gute Gemeinschaft. Vermutlich kommenden März werde die neue Realschule Plus vorgestellt, welche auch einen Beitrag dazu leiste, dass. Annweiler als starker Schulstandort von großer Bedeutung für den Landkreis sei und mit besonderer Aufmerksamkeit begleitet werde. Bei dem Ausbau der Queichtallinie habe man schon einige Rückschläge einstecken müssen allerdings ließe man sich nicht entmutigen, denn Rinnthal sei ein gutes Beispiel für den Erfolg.

Gegen Ende sprach die Landrätin noch eine Mahnung aus, man solle Worte mit Bedacht wählen, denn sie könnten sehr verletzend sein und forderte auf, man solle trotz unterschiedlicher Standpunkte um einen gemeinsamen Weg ringen.

Pfarrerin Anja Behrens aus Klingenmünster regte die Zuhörer dazu an, sich auch im Jahr 2011 Rückzugsorte zum Auftanken zu suchen, und Pfarrer Wilfried Kirn aus Waldrohrbach freute sich schon darauf die Besucher im nächsten Jahr in Waldrohrbach begrüßen zu können.

Für stimmungsvolle Unterhaltung zwischen den Vorträgen sorgten die Kindergartenkinder aus dem Katholischen Kindergarten Waldrohrbach, der MGV Liederkranz Waldrohrbach und die Flötengruppe von Frau Barthels.

                       

Waldhambach in der SWR-Sendung Hierzuland

Am 29. Oktober 2010 konnte sich unsere Gemeinde in der SWR-Sendung "Hierzuland" präsentieren. Dem Sendetermin ging ein 2-tägiger Drehtermin im September voraus. Neben einem Überblick von der Madenburg herab, wurde auch ein Einblick durch die Straßen und unserer Kirche gegeben. Themen waren auch der Jugendzeltplatz, der Steinbruch, Rallyfahrer und zwei Künstlerportraits. Das Video kann hier herunter geladen werden ->>

40 Jahre Freundschaft mit Waldhambach/Elsaß


Am 06. Juni waren wir bei unseren Freunden in Waldhambach/Elsaß. Hier finden Sie eine kleine Bildnachlese (-->).

Altbürgermeister und Ehrenbürger Willi Mandery feierte seinen 80. Geburtstag